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Chronik

Die Geschichte
"Blüh Auf" Uedesheim
gegr. 1919
von Willi Reisdorf
(weitergeführt von Josef Weiler und Heinz-Peter Schmitz)
 
 
 
Eine Chronik wurde im Tambourcorps "Blüh Auf" nicht geführt. Ich will mir Mühe geben, aus eigenem Erleben ein lückenloses Bild der vergangenen 50 Jahre zu geben.
 
 
Die Anfänge des Tambourcorps "Blüh Auf" im Jahre 1919, gleich nach dem ersten Weltkriege, lagen im Jünglingsverein unter Pfarrer Pr. Mölders. Bei Wanderungen, die zu dieser Zeit viel durchgeführt wurden, fehlte es an jeglicher Musik, um im Gleichschritt wandern zu können. Auf einer Versammlung wurde vorgeschlagen, einen Spielmannszug innerhalb des Jünglingsvereins zu gründen. Es fand sich schnell eine Anzahl junger Leute, die dem Spielmannswesen zugetan waren.
Als erste Ausbilder wurden zwei, zur Kaiserzeit beim Heer ausgebildete Spielleute gewonnen. Es waren die Herren Theodor Stoffels und Aloys Klein. Sie übernahmen die Ausbildungsarbeit gerne, da sie sahen, daß die jungen Leute mit Eifer bei der Sache waren.
 
Im Jugendheim, dem heutigen Kindergarten, wurde nun in Ermangelung an Instrumenten mit selbst gefertigten Stöcken an Tischen mit dem Üben begonnen. Beim Martinsfest 1919 waren wir schon so weit, daß wir beim Martinszug spielen konnten. Es war für uns ein Erlebnis. Aber bald traten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Instrumenten auf. Auch setzte sich immer mehr die Meinung durch, ein Corps für die Gemeinde und alle Anlässe, ohne Abhängigkeit von einem Verein, zu gründen.
 
So zog die junge Mannschaft nach kurzer Zeit vom Jugendheim zum damaligen Gasthaus "Zur Ponte", Gastwirt Hubert Boes, und Statuten wurden aufgestellt. Man gab dem Corps den Namen "Blüh Auf" und wählte die Gastwirtschaft Boes zum Stammlokal. Heute, nach 50 Jahren, ist dieses Lokal, das inzwischen seinen Namen in "Rheinterrasse" umgeändert hat, noch immer das Stammlokal des Tambourcorps "Blüh Auf". In dieser Zeit waren Vereinswirte: Hubert Boes, Josef Nix, Frau Gertrud Nix und heute Hubert Henn. In all den Jahren bestand ein gutes und schönes Verhältnis zwischen den Vereinswirten und dem Corps.
 
Im Jahre 1920, beim ersten Schützenfest nach dem Weltkrieg, stellte das Corps dem Bürgerschützenverein Spielleute zur Verfügung. Der Anfang war klein, vier Mann mit Tambourmajor. Es waren: Tambourmajor Christian Nix, Peter und Michael Hamacher als Hornisten; Theodor Klein und Andreas Edelhausen als Trommler. Gespielt wurde vor dem Jägerverein in historischen Uniformen aus der Farma in Düsseldorf. An der Spitze des Zuges spielte das Tambourcorps Grimlinghausen, das lange Jahre diesen Dienst versehen hat.
Beim Schützenfest 1921 trat das Corps schon mit acht Spielleuten und Tambourmajor auf und übernahm das gesamte Spielen an den Festtagen. Das Corps wurde geführt von Tambourmajor Josef Hamacher, Peter und Michael Hamacher, Peter Winkels und Heinrich Bechlenberg als Hornisten, Theodor Klein, Andreas Edelhausen, Johann Kirberg und Willi Reisdorf als Trommler.
Das Schützenfest 1922 sah das Corps mit zwölf Spielleuten. Tambourmajor war Heinrich Bender, dazu gekommen waren die Kameraden Aloys Veiser und Theodor Reisdorf als Hornisten; Franz Dös und Josef Oerding als Trommler. In den beiden vorher geschilderten Jahren lieh uns freundlicherweise das Tambourcorps der Hubertus-Schützen
kompanie Neuss an den Schützenfesttagen ihre Uniformen.


 
 

Im Jahre 1924 übernahm ich als Tambourmajor das Corps. Es war für mich keine leichte Aufgabe, da ich damals erst 21 Jahre alt war. Sorgen und Aufregungen sind mir nicht erspart geblieben. Aber auch viel Freude brachte mir mein Einsatz für das Corps.
Im selben Jahre trat eine große Veränderung im Corps ein. Der größte Teil der Gründer trat aus. Teils durch Heirat, teils aus anderen Gründen. Ein ganzer Schwung junger Leute kam an ihre Stelle. Anerkennung durch Leistung, das war für die nächsten Jahre unsere Richtschnur. Unentwegt haben wir alle an uns gearbeitet, um uns im Heimatort wie auch in der Umgebung durch Können und sauberes, anständiges Auftreten Freunde zu schaffen.
Herr Peter Burghartz, Tambourmajor vom Tambourcorps Wersten mit seinen Leuten, waren in den nächsten Jahren unsere Ausbilder. Von ihnen haben wir viel gelernt, und dafür sind wir ihnen noch heute zu Dank verpflichtet.
Ende der 20er Jahre stand der Tambourwettstreit hoch im Kurs. Es war auch für unser junges Corps eine wohl von keinem der damaligen Mitglieder vergessene Zeit. Bald jeden Sonntag zog das Corps mit klingendem Spiel zum Dorf hinaus, um irgendwo am Wettstreit teilzunehmen. Am Abend kamen wir auch so geschlossen wieder zurück. Düsseldorf, Benrath, Wersten, Baumberg, Unterbach, Hochdahl, Oberkassel und viele andere Orte waren die Stationen, wo wir unser Können mit anderen Spielkameraden gemessen haben. Viele erste und schöne Preise haben wir mit nach Hause genommen.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch all der Gönner und Freunde des Corps gedenken. Es war eine stattliche Zahl, die jedesmal mit uns auszogen, genau so, wie man es heute noch bei Sportvereinen hat. Das Corps selbst führte in diesen Jahren auch einige größere Wettstreite durch.
Der nächste Ausbilder war Oberpostsekretär Balke aus Düsseldorf; ein älterer liebenswürdiger Herr. Die alten Uedesheimer werden sich seiner noch erinnern. Er war zwölf Jahre als Tambourmajor beim Heer und kannte das Exerzierreglement auswendig. Von ihm lernten wir den großen Zapfenstreich, und zwar so gründlich, daß wir ihn nach dem Kriege ohne fremde Hilfe wieder aufbauen konnten. Auch seiner gedenken wir heute beim Jubelfest mit Dankbarkeit.
Instrumente- und Uniformbeschaffung sowie ihre Erhaltung war in all den Jahren ein schweres Problem. So kam es, daß wir in den ersten Jahren mit billigen Joppen vorlieb nehmen mußten. Im Jahre 1929 war es so weit, daß der Schneidermeister Mathias Hammes uns erstklassige Uniformröcke anfertigen konnte. Das Geld dazu hatten wir uns zum größten Teil durch Theaterabende, die wir jährlich zweimal im Winter durchführten und zu der Zeit sehr beliebt waren, verdient.
Das Corps nahm im Jahre 1929 zum ersten Mal am Neusser Schützenfest teil. Es war für uns damals ein einmaliges Erlebnis; besonders die Königsparade. Als wir unten am Museum antraten und den großen Markt mit all den tausend Menschen vor uns sahen, dazu kam das große Können der damaligen Neusser Tambourcorps mit den bekannten Tambourmajoren, den Herren Külchen, Esser und Kraft, da schlug uns das Herz bis zum Halse. Doch wir bestanden diese schwere Probe und wurden von diesem Zeitpunkt an jedes Jahr bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges neu verpflichtet.
1929, das war das Jahr, in dem das Fest noch einmal unter fast normalen Verhältnissen begangen werden konnte, aber es kriselte schon in der Wirtschaft, und acht Wochen später kam es in den USA am „schwarzen Freitag“ zu dem großen Bankkrach, der die Weltwirtschaftskrise auslöste und weittragende politische Folgen zeitigte. Die Neusser feierten noch einmal gründlich, als hätten sie geahnt, was ihnen bevorstünde. 1931 ließen sie bekanntlich das Schützenfest  wegen der katastrophalen wirtschaftlichen Lage ausfallen.
Wir Uedesheimer, die 1929 mit zwölf Mann aufspielten, wurden als zweites Tambourkorps dem Neusser Jägerkorps zugeteilt. Die Jäger kamen mit nur 17 Zügen auf den Markt und waren dem Grenadierkorps weit unterlegen, verzeichneten die Grenadiere doch in jenem Jahr mit 79 Zügen die größte und seitdem niemals mehr erreichte Stärke in ihrer Geschichte.


Tambourcorps „Blüh Auf“ Uedesheim im Jahre 1931
 
 
 
Das Uedesheimer Tambourkorps muss sich in Neuss bewährt haben, denn schon bald wurde es einer besonderen  Aufgabe gewürdigt, es musste mit einer echten aktiven Militärkapelle zusammenspielen, und das wollte etwas heißen, zehrte doch die Militärmusik damals noch vielfach von dem Können altgedienter Musiker. Nicht zuletzt auch deshalb wollten die Neusser, sobald es irgendwie möglich war, wie in verflossenen Friedenszeiten militärische Musikkorps beim Schützenfest aufspielen lassen, aber so lange im Rheinland die Versailler Einschränkungen der Entmilitarisierung galten, war das im alten Stil nicht zu bewerkstelligen.
Trotzdem: Der erste Versuch gelang schon beim Schützenfest 1934. Zwar durften die Kameraden natürlich nicht in Feldgrau, sondern nur mit weißer Hose, blauem Rock und blauer Schirmmütze erscheinen, aber auf diese Weise spielte „Blüh Auf“ zusammen mit dem Musikkorps des I. Hanseatischen Bataillons des 16. Preußischen Infanterie-Regiments, das in Bremen stand und die Tradition des einstigen 1. Hanseatischen Infanterie-Regiments Nr. 75 und anderer, darunter auch ehemaliger rheinischer Regimenter, bewahrte, wie das in der Reichswehr üblich war.
Komitee und Zeitungen trugen keine Bedenken, die aktive Militärmusik offen im Programm anzukündigen. Im folgenden Jahr, als wiederum eine Militärkapelle angefordert wurde, die ebenfalls zusammen mit uns Uedesheimern spielen sollte, gab es in dieser Beziehung einige Schwierigkeiten. Die Rheinische Landeszeitung als Parteiblatt kündigte eine Militär-Musikkapelle Kaus aus Münster i.W. an, --Kaus war der Dirigent--, in der NGZ nannte man offen das Trompeterkorps des Artillerie-Regiments Münster i.W. Es handelte sich um das 6. Preußische Artillerie-Regiment, dessen I. Abteilung in Münster in Garnison lag. Das waren so Feinheiten „in jenen Tagen“, als die Wiederaufrüstung, die militärische Wieder-Inbesitznahme und die Wiederherstellung der Reichshoheit im Rheinland in das vorbereitende Stadium getreten waren. Die uneinheitliche Sprache der Zeitungen erzeugte einigen Stunk, aber der legte sich bald. Auf diese Weise gerieten „Trommel on Flöt“ auch einmal an den Rand der großen Politik.
 
 
 
 
1936 spielte das Tambourkorps Blühauf zusammen mit dem Musikzug einer auswärtigen Parteiformation, und zwar, wie in beiden voraufgegangenen Jahren, noch einmal beim Grenadierkorps. 1937 wurde es wieder dem Jägerkorps zugeteilt, bei dem es der von Jean Schmitz geführten Musikkapelle voraufmarschierte. 1938 und 1939 pausierten die Uedesheimer in Neuss, wahrscheinlich aus dem Grunde, weil die jungen Leute nach und nach zur Wehrmacht einberufen wurden.    
Der Ausbruch des Krieges bedeutete das vorläufige Ende des Corps. Groß waren die Blutopfer, die wir bringen mußten. Von den 25 Mitgliedern bei Ausbruch des Krieges mußten neun ihren Einsatz für Volk und Heimat mit dem Leben bezahlen. Alle waren prächtige Kameraden und gute Spielleute. Wir haben sie nach dem Kriege beim Wiederaufbau sehr vermißt. Der Kamerad Johann Müller verlor im Krieg ein Bein und schied aus diesem Grunde vom aktiven Dienst im Corps aus.
Im Jahre 1949 wurde auf Vorstellung des Vorstandes des Bürgerschützenvereins hin mit dem Wiederaufbau des Corps begonnen. Es war eine schwere Aufgabe, die wir uns stellten. Es war überhaupt nichts mehr vorhanden, kein einziges Instrument und keine Uniform. Bei der Versammlung, zu der alle ehemaligen Mitglieder eingeladen waren, stellte sich auch noch heraus, daß eine ganze Anzahl den Wiederaufbau nicht mehr mitmachen wollten. So blieb nur noch eine Gruppe von sieben Mann des schönen Corps der Vorkriegszeit übrig. Für einen Verein, der auf Leistung aufgebaut ist, deprimierend. Wir konnten uns die Mitglieder nicht einfach werben, um einsatzbereit zu sein. Jeder mußte mühselig ausgebildet werden. An interessierten jungen Leuten fehlte es nicht. Wir stellten zum Beispiel viermal Vater Sohn. Auch unser erster Ausbilder, Herr Theodor Stoffel, trat wieder in Erscheinung und half beim Aufbau mit. Ein großes Verdienst hat sich in dieser Zeit der Kamerad Heinrich Schmitz erworben. Unermüdlich, mit erstaunenswerter Geduld, übte er Abend für Abend mit den jungen Hornisten in seiner Wohnung. Er hat dadurch viel zum Gelingen der Sache beigetragen. Im Mai 1950 fand die Fahnenweihe der Hubertus-Schützenkompanie statt. Auf Drängen der Kompanie übernahmen wir schweren Herzens das Spielen. Wir verfügten noch nicht über das notwendige Können, hatten keine Uniform und zu wenig Instrumente. Alles haben wir uns zusammengeliehen. Wir traten an in schwarzer Hose, Zivilrock und mit den Mützen der freiwilligen Feuerwehr. Aber es gelang. Das Tambourcorps "Blüh Auf" war wieder da.


Schützenfest Neuss in den 50er Jahren
 
Zum Schützenfest 1950 kam das Corps mit neuen Uniformen heraus, und an Instrumenten fehlte es auch nicht mehr. Zwei Jahre später spielten wir wieder zum Neusser Schützenfest. Und ich darf abschließend feststellen, daß das Corps heute wieder über dasselbe Können, über dieselbe Kameradschaft, Ordnung und Disziplin sowie auch über dieselbe Stärke verfügt wie vor dem Krieg. Unsere Arbeit hatte Erfolg gehabt.




Das Bild, das ich vom Wiederaufbau des Corps nach dem Krieg gemacht habe, wäre nicht vollständig, wenn ich nicht zum Schluß eines Mannes gedenken würde, der sich ganz besondere Verdienste um das Corps erworben hat. Es ist unser lieber Freund, der ehemalige Tambourmajor Jakob Külchen aus Neuss. Jahrelang war er nach dem Krieg unser Ausbilder und hat durch seine Kenntnisse viel zum schnellen Wiederaufbau des Corps beigetragen.




So feierte am 2. Mai 1959 das Tambourcorps "Blüh Auf" sein 40-jähriges Vereinsjubiläum. An diesem sehr schönen Jubelfest nahm die ganze Uedesheimer Bevölkerung teil.
Besonders erwähnen muß ich die Teilnahme des gesamten Bürger-Schützenvereins mit all seinen Formationen von den Pionieren bis zum Reiterverein. Sechs auswärtige Tambourcorps trugen zum Gelingen der Festlichkeiten bei. Wir waren alle sehr stolz auf dieses Fest; denn es zeigte uns, daß das Tambourcorps "Blüh Auf" in all den Jahrzehnten seines Bestehens durch seine Arbeit und seinen Einsatz sich die Herzen der Uedesheimer Bevölkerung erobert hat.
Heute noch, nach 20 Jahren, möchte ich allen danken, besonders dem Bürger-Schützenverein, die uns damals geholfen haben, dieses schöne Fest stattfinden zu lassen.
Schon lange war es ein heimlicher Wunsch der Hornisten, neben dem Tambourcorps auch einen Fanfarenzug zu stellen. Nach einigem Überlegen wurden aus dem Erlös des Neusser Schützenfestes in aller Stille Fanfaren gekauft. Dies gab dem Tambourcorps natürlich neuen Ansporn und Auftrieb. Der Geschäftsführer vom Musikverein "Frohsinn Norf", Herr Willi Bungartz, übernahm die Ausbildung.
Mit Begeisterung ging es an die Arbeit und zweimal wöchentlich konnte man im Vereinssaal und anfänglich auch im Bunker auf der Deichstraße die ersten Töne hören, die mit viel Luft den neuen Instrumenten abverlangt wurden. Nach 2 Jahren war es dann endlich soweit, und es zeigte sich, daß aus unseren Hornisten auch noch Bläser geworden waren.
Dank der Tüchtigkeit und des Könnens unseres Ausbilders, Herrn Willi Bungartz, und dem Fleiß und dem Einsatz aller war es gelungen, aus dem Tambourcorps auch einen sauberen Fanfarenzug zu machen, der etwas später noch durch Hörner bereichert wurde.
Zum Abschluß möchte ich allen Kameraden, ob sie Mitglieder im alten Corps der Vorkriegszeit waren oder in dem heute verjüngten Corps stehen, für die treue Gefolgschaft und die innige Kameradschaft, die uns verband und heute noch verbindet, recht herzlich danken. Spielleute müssen schon Idealisten sein, sie müssen manche freie Stunde und so manche Mark für diesen Sport opfern, ohne dafür Lohn zu erhalten. Schon viermal nach dem Krieg haben wir uns neue Uniformen gekauft, die in jedem Falle zum größten Teil aus der eigenen Tasche bezahlt werden mußten; dasselbe gilt für Instrumente. Wir haben es, dank der Liebe zum Spielmannswesen, die uns alle verbindet, fertiggebracht.
Dank sagen möchte ich aber auch unseren jungen Leuten für ihre tadellose Haltung und ihr sauberes, anständiges Vorleben in der Gemeinschaft. Denn es ist von jeher nicht nur unser Streben gewesen, aus den jungen Leuten gute Spielleute zu machen, sondern auch anständige Menschen, die sich dann Anerkennung durch ihre Haltung innerhalb der gesamten Bevölkerung verdienen können. Und nun meinen Dank den sechs Kameraden aus dem Corps der Vorkriegszeit, die nach dem Krieg treu an meiner Seite gestanden haben. Es sind die Spielleute Heinrich Sackers, Willi Stoffel, Heinrich Schmitz, Hermann Hammes, Franz Weiler und Heinrich Rötzheim. Ohne ihre treue Gefolgschaft wäre das Werk des Wiederaufbaus nicht gelungen. Allein hätte ich den Mut dazu nicht gehabt.
Hervorheben und danken möchte ich auch meinem Kameraden Heinrich Sackers, der nun schon 56 Jahre in den Reihen des Tambourcorps "Blüh Auf" steht.
Vor 60 Jahren wurde das Corps für die ganze Gemeinde und für alle Anlässe gegründet. Dieser Aufgabe ist es stets treu geblieben. Es spielte bei freudigen Ereignissen, Schützenfesten, Goldhochzeiten und Martinszügen; aber auch mancher Uedesheimer Schütze wurde von uns unter Trauerwirbel zu Grabe getragen.
Es kann abschließend nur mein Wunsch sein, daß das Corps noch weitere Jahrzehnte in derselben Weise bestehen möge, im Dienste am gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinde.

Zu dem abschließenden Wunsch unseres Tambourmajors, möchte der Chronist, 10 Jahre nach der vorherigen Niederschrift, berichten, daß die Kameradschaft, Disziplin und die Begeisterung am Spielmannswesen, wie sie in all den Jahren unter Führung unseres verdienten Tambourmajors Willi Reisdorf, gesät worden ist, noch heute blüht und gedeiht.

Auf dem Familienfest im Jahre 1970 überreichte uns der Schwiegervater von Josef Weiler und Freund des Tambourcorps, Herr Hubert Neukirchen aus Neukirchen, den  nach-folgend abgebildeten Wimpelständer. Der Wimpelständer besteht aus dem Majorsstab, einer Trommel, einer Flöte und eine Fanfare. Der Wimpelständer wurde von Hubert Neukirchen in mühsamer Handarbeit gefertigt. Wir haben daran unseren Vereinswimpel befestigt.
 
 
 
                               
                      Geschenk von Hubert Neukirchen
 
 
Dieser Wimpel hat uns so gut gefallen, dass wir ihn als Vorstück für unser Vereinswappen genommen haben.

Im Jahre 1972 war der Zeitpunkt gekommen, daß unser Tambourmajor, Herr Willi Reisdorf, im Alter von 69 Jahren abdankte.
An dieser Stelle möchten alle Spielleute ihm sagen, daß sie mit Stolz und Hochachtung auf seine Arbeit, auf seine Führungsqualität und auf sein offenes Herz für alle Belange des Corps zurückdenken.
Im Frühjahr 1972 war dann die Neuwahl. Unser langjähriges Mitglied und Kassierer, Herr Hans Peter Siepen, wurde der neue Tambourmajor. So spielte dann das Tambourcorps "Blüh Auf" auf dem Schützenfest 1972 zum ersten Mal unter der neuen Führung.


       
Hans Peter Siepen stellte seine ganze Freizeit in den Dienst des Tambourcorps. Dies bewirkte, daß eine ganze Anzahl neuer Schützenfeste zu den jährlichen Verpflichtungen dazukamen. So wurden die Schützenfeste in Gnadental, Elvekum, Rosellerheide und Himmelgeist, sowie der Karnevalszug in Grefrath, mit in das jährliche Spielprogramm aufgenommen.
Nicht nur für den Bürgerschützenverein war die Gründung des Edelknabencorps 1971 eine Bereicherung. Auch wir sollten einige Jahre später davon profitieren.
Dank der vorbildlichen Leitung von Herrn Josef Bender, wurden die Knaben so in das Schützenwesen eingeführt, daß sie auch nach ihrem Ausscheiden weiter am Vereinswesen teilnehmen wollen.
Eine ganze Reihe dieser jungen Leute, ausgebildet von Hans Peter Siepen und Urban Reisdorf, spielen heute mit Begeisterung in unseren Reihen.
Für die Wünsche und Belange unseres Nachwuchses sorgte erstmalig Heinz-Jürgen von Zons als Jugendsprecher.

Mit Stolz dürfen wir niederschreiben, daß wir im Jahre 1978 50 Jahre das Schützenfest in Norf spielten und 1979 50 Jahre in Neuss als Spielmannszug auftreten und mit-marschieren. Wir kommen diesen Anforderungen gerne nach. Zeigen sie uns doch, daß sechzig Jahre Vereinszeit nutzbringend und für das gesellschaftliche Wohl für unsere Gemeinde und für unsere Heimatstadt Neuss nicht vertan sind.
Am 7. Januar 1977 wurde erstmals auf einer Jahreshauptversammlung beschlossen, das Tambourcorps "Blüh Auf" durch einen Vorstand, mit 2-jähriger Neuwahl, zu leiten.

Dieser erste Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
a) 1. Vorsitzender und Tambourmajor: Hans Peter Siepen;
b) 2. Vorsitzender und stellv. Tambourmajor: Urban Reisdorf;
c) Kassierer: Josef Weiler;
d) 1. Schriftführer: Gerhard Hoff;
e) 2. Schriftführer: Heinz-Peter Schmitz.

Dieses demokratische Verfahren hat nicht nur zur Entlastung des Tambourmajors geführt, sondern auch die Arbeit für den Verein erleichtert.
Nach der Schützensaison 1978 schied unser langjähriges Mitglied und Tambourmajor, Hans Peter Siepen, aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verein aus. Es sei vermerkt, daß wir mit Dankbarkeit an seine Zeit als Tambourmajor und an seine Aufopferung für den Verein zurückdenken.


Die Weiterführung der Chronik erfolgt ab hier von Josef Weiler und Heinz-Peter Schmitz.


Auf der Jahreshauptversammlung am 6. Januar 1979 wurde unser langjähriges Mitglied und Kassierer, Herr Josef Weiler, zum neuen Tambourmajor und 1. Vorsitzenden des Tambourcorps "Blüh Auf" gewählt. Ihm zur Seite stand der am gleichen Tag neu gewählte Vorstand.

Dieser setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
a) 1. Vorsitzender und Tambourmajor: Josef Weiler;
b) 2. Vorsitzender und stellv. Tambourmajor: Urban Reisdorf;
c) Kassierer: Heinz Bender;
d) Zeugwart und Beitragskassierer: Gerd Schultz;
e) Schriftführer: Gerhard Hoff und Heinz-Peter Schmitz.

Im Jahre 1979 konnte das Tambourcorps nicht nur auf seinen neuen Tambourmajor stolz sein, nein es durfte auch zum 50ten Mal am Neusser Schützenfest teilnehmen.


                
Während der Jahreshauptversammlung im Jahre 1980 löste Klaus-Dieter Brüggen unseren Spielkameraden Urban Reisdorf von seinem Amt als 2. Vorsitzender und 2. Tambourmajor ab.

Ein weiterer Höhepunkt seit Bestehen des Tambourcorps war das Jahr 1982.
Unser langjähriges Mitglied und Kassierer, Herr Heinz Bender, wurde Schützenkönig von Uedesheim.

Bis zum Jahre 1985 veranstalteten wir in regelmäßigen Abständen einen zweitägigen Ausflug. Bei diesen Ausflügen kam es auch schon einmal vor, daß wir auf Wunsch unseres Wirtes am Sonntagmorgen ein Konzert abhielten. Da die Kosten für diese Ausflüge immer höher wurden und die Spielkameraden mit Kindern immer mehr Probleme hatten, ihre Kinder für die Dauer des Ausfluges bei Verwandten unterzubringen, kam uns die Idee, statt eines Ausfluges ein Sommerfest abzuhalten, an dem die ganze Familie teilnehmen konnte. Seit dem Jahre 1987 gehört dieses Sommerfest zum festen Bestandteil eines jeden Jahres.

        
Im Jahre 1989 durften wir auf 70 Jahre Tambourcorps "Blüh Auf" zurückblicken. Dieses Jubiläum feierten wir im Hinblick auf das bevorstehende 75-jährige Jubiläum in einem erheblich kleineren Rahmen. Wir veranstalteten einen öffentlichen Tanzabend und feierten am darauffolgenden Tag unser Jubiläum im engsten "Familienkreis".

Seit langen Jahren sind wir sehr eng mit den Herren Hubert Mentzen und Manfred Driesen, beide sind Mitglieder der Kapelle Frohsinn Norf, verbunden. Sie haben es in mühevoller und uneigennütziger Arbeit immer wieder geschafft, mit uns neue Märsche einzustudieren.
An dieser Stelle möchten wir uns bei diesen beiden Herren ganz herzlich bedanken.


Bei der Neuwahl des Vorstandes auf der Jahreshauptversammlung im Jahre 1991 wurde Thomas Siepen als neuer 2. Vorsitzender und 2. Tambourmajor gewählt.
Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1992 legte unser Kassierer, Herr Heinz Bender, aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nach 14-jähriger Tätigkeit nieder. Sein Nachfolger wurde Herr Walter Pissowotzki. Auch unser langjähriger Spielkamerad Herr Heinrich Rötzheim schied in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Spielmannswesen im Tambourcorps aus. Im gleichen Jahr wurden unsere langjährigen Mitglieder Herr Heinz Bender und Herr Heinrich Rötzheim für ihre Verdienste zu Ehrenmitgliedern des Tambourcorps "Blüh Auf" Uedesheim ernannt. Sie waren die ersten Ehrenmitglieder des Tambourcorps.
Zur Zeit, also im Jahre 1994, setzt sich der Vorstand des Tambourcorps "Blüh Auf" Uedesheim aus folgenden Personen zusammen:

   1. Josef Weiler, 1. Vorsitzender und Tambourmajor;
   2. Thomas Siepen, 2. Vorsitzender und 2. Tambourmajor;
   3. Walter Pissowotzki, Kassierer;
   4. Gerhard Schultz, Zeugwart und
   5. Heinz-Peter Schmitz, Schriftführer.

Es erfüllt uns mit Stolz, wenn wir 22 Jahre zurückdenken. In diesem Jahr, es war das Jahr 1972, wurde das Tambourcorps erstmalig von unserem Pastor, Herrn Dechant Heinrich Pilligrath, auf dem Uedesheimer Schützenfest in das Pfarrhaus eingeladen. Ein Jahr später, also im Jahre 1973, gesellten sich die Kanoniere der Stadt Neuss dazu.
Seit jener Zeit treffen wir uns jedes Jahr am Uedesheimer Schützenfest Montagmorgen mit den Kanonieren der Stadt Neuss, Herr Jonas und Herr Muche, im Pfarrhaus und verbringen dort einige frohe Stunden.


 
                          

Im Jahre 1972 veranstalteten wir gemeinsam mit der Jägerkompanie pünktlich zur Eröffnung der Karnevalssession eine karnevalistische Sitzung, die bis zum Jahre 1992 jährlich stattfand.
Hierzu sei erwähnt, daß unsere Spielkameraden Peter Hammes und Josef Weiler als "Tünnes und Schäl" von der ersten bis zur letzten Sitzung, also 20 Jahre lang, in der "Bütt" gestanden und mit ihren witzigen Vorträgen die Herzen der Uedesheimer Bevölkerung erfreut haben.

Auch das Jahr 1994 war für uns ein Jahr, an das wir uns gerne zurückerinnern. Es begann damit, daß wir im Februar unser närrisches 22-jähriges Jubiläum bei unseren Karnevalsfreunden in Grefrath feierten.

Vom 7. bis 8. Mai feierten wir im Festzelt auf dem Uedesheimer Kirmesplatz unser 75-jähriges Vereinsjubiläum.
Als Schirmherrn für unser Fest konnten wir den Ehrenpräsidenten des Neusser Bürger-Schützen-Vereins, Herrn Hermann Wilhelm Thywissen, gewinnen.
Das Fest wurde am Samstagnachmittag unter den Klängen des "Freut Euch des Lebens", dargebracht von den Tambourcorps "Blüh Auf" aus Uedesheim und "Feste Zons 1924" aus Zons, eingeläutet. Am Abend fand dann der große Jubiläumsball statt. Zum Tanz spielte die Tanz- und Showband "Aristocats" aus Troisdorf auf.
Der Sonntagmorgen begann mit dem feierlichen Hochamt in der Pfarrkirche St. Martinus und fand seine Fortsetzung mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal, zum Gedenken an die verstorbenen und gefallenen Kameraden, und anschließendem großen Zapfenstreich. Den musikalischen Teil des großen Zapfenstreiches übernahmen das Tambourcorps "Blüh Auf" Uedesheim und die Musikkapelle "Frohsinn" Norf e.V.. Im Anschluß daran zogen wir in das Festzelt, indem wir unseren Festkommers und musikalischen Frühschoppen abhielten. Für die musikalischen Unterhaltung sorgte die Kapelle "Frohsinn“ Norf.

Unser Schirmherr Hermann Wilhelm Thywissen hielt die vielbeachtete Festansprache.

Als Gäste konnten wir begrüßen:
Die amtierende Schützenmajestät Heinrich VII Neuhausen mit seiner charmanten Königin Andrea sowie die Vizemajestät Peter II Schmitz mit seiner charmanten Königin Gisela,
den Schützenpräsidenten Heinrich Kronenberg nebst Gemahlin sowie alle Vorstandsmitglieder des Bürgerschützenvereins mit ihren Damen, den Oberst Heinz Neuhausen nebst Gemahlin sowie alle Majore und Schützen mit ihren Damen, den Pastor und Ehrendechant Heinrich Pilligrath, unseren Vereinswirt Hubert Henn, Mitglieder des Tambourcorps "Blüh Auf", die vor dem Kriege in unseren Reihen aktiv waren und zwar Herrn Hermann Winkels und Herrn Heinrich Rötzheim, Mitglieder des Tambourcorps "Blüh Auf", die nach dem Kriege wieder für den Neuanfang des Tambourcorps gesorgt haben und zwar die Herren Hans-Peter Siepen, Johannes Schmitz, Urban Reisdorf,
Heinrich Rötzheim, Heinz Bender und den noch aktiven Peter Hammes, unseren Pianisten bei der Nikolausfeier Alfred Hillebrecht sowie unseren Hausschneider David Machau, von der Raiffeisenbank Neuss-Land Herrn Heymanns und von der Stadtsparkasse Neuss Herrn Schwark, unsere Freunde aus Neuss Herr Franz Fücker und Herr Heinz Ackermann, unsere Freunde aus Norf Herr Dieter Entrop, Herr Herrmann Krieger und Herr Jakob Stechmann, unsere Freunde aus Elvekum Frau Katharina Schmitz, Frau Annemarie Schultz und Herr Gert Nickel, unsere Ausbilder Herr Manfred Driesen und Herr Hubert Menzen, unsere Freunde vom Tambourcorps "Frei weg" Grimlinghausen unter der Leitung von Tambourmajor Dietmar Brüggen, den Ehrenmajor des Tambourcorps "Frei weg" Grimlinghausen Peter Brüggen und den Spielmannszug Rottach-Kreuth vom Tegernsee unter der Leitung von Peter Strillinger.
Außerdem konnten wir Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr Uedesheim, vom Sportverein SV Uedesheim, vom Neusser Bürger-Schützenverein, vom Neusser Jägercorps, von der St. Andreas Schützenbruderschaft Norf, vom Jägercorps Norf, vom Bürger-Schützen-Verein Grimlinghausen, vom Grenadiercorps Grimlinghausen, vom Verein Einigkeit Elvekum und von den Karnevalsfreunden Grefrath begrüßen, sowie die eingeladenen Gastzüge Grenadierzug "Immer durstig" aus Neukirchen, Jägerzug "Halali", Jägerzug "Freiwild" und Jägerzug "Munterer Rehbock" aus Neuss, Hubertuszug "Neu-Brücker-Jungen" aus Neuss-Furth, Grenadierzug "Onger unges" aus ....., Jägerzug "Norfer Blömches" aus Norf und die Gastzüge "Junge Kameraden", "Fidele Boschte", "Elvekumer Jonge" und "Lostige Junge" aus Elvekum.
Während des Festkommers durften wir viele Geschenke und Gratulationen in Empfang nehmen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bedanken.
Für das Geschenk von unseren Damen möchten wir uns an dieser Stelle ebenfalls bedanken. Begleitet von einer zünftigen Rede, diese wurde gehalten von Margreth Winkels, wurde uns eine Pauke und eine fahrbare Theke überreicht.

Am Nachmittag fand dann der Festzug durch den Ort statt.
 
Am Festzug nahmen, natürlich alle in ihren herrlichen Uniformen, teil:
a) der gesamte Uedesheimer Bürger-Schützen-Verein mit allen Formationen,
b) Gastzüge aus Neuss, Neuss-Furth, Neukirchen, Norf und Elvekum,
c) die Musikkapelle Lichtenberg e.V. aus Morsbach, (mit dieser Kapelle treten wir seit 1993 gemeinsam beim Neusser Schützenfest an)
d) die Musikkapelle "Frohsinn" Norf e.V.,

sowie folgende Tambourcorps:
01. "In Treue fest" Grimlinghausen,
02. "Deutschmeister" Köln-Roggendorf/Thenhoven,
03. "Blüh auf" Kaarst 1920,
04. "Neuss-Weckhoven 1927",
05. "Rosellerheide 1906",
06. "Frisch-Auf" Kapellen,
07. "In Treue fest" 1968 Neuss,
08. "Blüh Auf" Glehn,
09. "Germania" Norf,
10. "Tambourcorps Speck",
11. "Concordia" 1929 Nievenheim,
12. "Rheinklänge" 1909 Grimlinghausen,
13. "Novesia" Neuss gegr. 1912,
14. "Frei weg" Grimlinghausen,
15. "Concordia" 1923 Holzheim,
16. "Germania" 1919 Hoisten,
17. "St. Hubertus" 1987 Neuss,
18. "Eintracht" 1920 Ückerath,
19. "Tambourcorps 1898 Orken",
20. "Nordstern" Korschenbroich-Herrenshoff e.V.,
21. "Feste Zons 1924" und
22. Spielmannszug Rottach-Kreuth am Tegernsee.

Es war für uns eine große Freude, daß so viele Tambourcorps den Weg zu uns gefunden hatten. Ganz besonders haben wir uns über die Anwesenheit des Spielmannszuges Rottach-Kreuth gefreut. Die Verbindung zum Spielmannszug Rottach-Kreuth hat unser Tambourmajor Josef Weiler geknüpft. Da er schon oft seinen Urlaub am Tegernsee verbracht hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis er mit dem dortigen Spielmannszug zusammentraf und sich zwischen ihm und den Mitgliedern des Spielmannszuges Rottach-Kreuth eine Freundschaft entwickelte.
Während des Festumzuges hat uns der Wettergott leider im Stich gelassen. Es hat während des gesamten Umzuges leicht geregnet. Aber auch dies konnte unsere gute Stimmung nicht verderben.
Nach dem Umzug war dann noch ein gemütliches Beisammensein im Festzelt. Zur Unterhaltung spielte das Fanfarencorps "Die Trompeter vom Rhein" aus Uedesheim.
Den Sonntagabend ließen wir dann mit musikalischer Unterstützung von Peter's Disco langsam ausklingen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die uns geholfen haben, dieses schöne Fest stattfinden zu lassen.


 
Tambourcorps im Jahre 1994 mit Vereinswirt Hubert Henn
 
 
 
Ein weiterer Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr ereignete sich auf dem Uedesheimer Bürger- und Schützenfest im September. Unser langjähriges Mitglied und Tambourmajor, Herr Josef Weiler, holte mit dem 3. Schuß den Königsvogel von der Stange und wurde Schützenkönig von Uedesheim.
 

Königspaar 1994 / 1995 • S.M. Josef VI und Königin Karin Weiler
 
 
 
       
Holztafel gefertigt von Jürgen Urbansky
 
 
 
Im Jahr 1995 versuchte unser langjähriges Mitglied, Herr Peter Hammes, die Nachfolge seines Freundes Josef Weiler anzutreten und Schützenkönig von Uedesheim zu werden. Leider gelang ihm dies nicht. In einem langen und fairen Kampf um die Königswürde unterlag er seinem Mitbewerber Gert Lohmann vom Artilleriekorps.
Im Juni 1997 reisten wir an den Tegernsee und besuchten unsere Freunde vom Spielmannszug Rottach-Kreuth. Wir fuhren in Uedesheim am 26. Juni 1997 gegen 24.00 Uhr ab und waren rechtzeitig zum Frühstück in Arget. Anschließend fuhren wir in die Jugendherberge von Kreuth, in der wir unsere Zimmer bezogen. Am Freitag, dem 27. Juni 1997 marschierten wir um 18.00 Uhr in Rottach Egern von der Überfahrt über die Seestraße zum Pavillon im Kurpark. Dort gaben wir bis 19.00 Uhr ein Standkonzert. Den Abend verbrachten wir im Braustüberl am Tegernsee.
Das nächste Konzert fand statt am 28. Juni 1997 im Kurpark Kreuth.
Dort hielten wir von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr wiederum ein Standkonzert ab. Anschließend trafen wir uns im Batzenhäuschen in Kreuth, in dem wir den restlichen Abend verbrachten.
Am Sonntag, dem 29. Juni 1997 marschierten wir zum Waldfest nach Kreuth. Dort hatten unsere Freunde für uns einen Tisch reserviert. Bei strahlendem Sonnenschein gaben wir dort vor ca. 2000 Besuchern unsere Musik zum Besten.
Ein Höhepunkt bei diesem Konzert war die Übergabe unseres vom Spielkameraden Jürgen Urbansky selbst gefertigtes Geschenk an unsere Freunde vom Spielmannszug Rottach-Kreuth.


Holztafel gefertigt von Jürgen Urbansky
 
 
Diese aus Holz gefertigte Ehrentafel, so wurde uns versprochen, erhält im Vereinshaus einen Ehrenplatz.
Auf der Ehrentafel sind die Wappen des Tambourcorps „Blüh Auf“ Uedesheim und des Spielmannszuges Rottach-Kreuth zu sehen. Außerdem sind die Wahrzeichen von Uedesheim abgebildet. Dabei handelt es sich um die St. Martinuskirche, die Fleher Brücke und die alte Fähre St. Antonius. Lange Jahre versah diese Fähre ihren Dienst in Uedesheim.
Wir blieben noch bis ca. 22.00 Uhr auf dem Waldfest und mußten dann leider, mit ein paar Tränen in den Augen, die Heimreise antreten. Am Bus wurden wir mit Trompeten-klängen von Peter Strillinger verabschiedet.
An diese Reise werden wir alle noch lange zurückdenken.
 
 
Uedesheim im Jahre 1999
 
 
 
 
Im Jahre 2000 kommen die Mitglieder des Tambourcorps „Blüh Auf“ Uedesheim auf die Idee, einen Tanz in den Mai zu veranstalten. Lange Jahre wurde diese Feier von der Freiwilligen Feuerwehr in Uedesheim abgehalten, dann aber leider abgesagt.
Seitdem findet jedes Jahr in Uedesheim der „Tanz in den Mai“, veranstaltet vom Tambourcorps „Blüh Auf“, statt.
 
 
Uedesheim im Jahre 2004
 
 
 
Im Jahr 2004 feiert das Tambourcorps sein 85-jähriges Bestehen. In diesem Jubiläumsjahr können wir auf die stolze Zahl von 44 aktiven Mitgliedern blicken. Seit dem Bestehen des Tambourcorps wurde diese Zahl von aktiven Mitgliedern nicht erreicht. Aus Anlaß des Jubiläums fuhren wir vom 25. bis 28. Juni 2004 an den Tegernsee. Wir haben dort einige schöne Tage mit unseren Freunden vom Spielmannszug Rottach-Kreuth am Tegernsee verbracht.
Am Sonntag, dem 27. Juni 2004 marschierten wir zum Waldfest nach Kreuth. Dort haben wir einige unserer Musikstücke zu Gehör bringen dürfen.

Ein weiterer Höhepunkt im Jahre 2004 war, dass sich unser Mitglied Thomas Quix einen langgehegten Wunsch erfüllte und Schützenkönig in seinem Heimatort Elvekum wurde.
 
 
        
Holztafel gefertigt von Jürgen Urbansky
 
 
 
Im Jahre 2007 ist unser 2. Tambourmajor Thomas Siepen aus dem Tambourcorps ausgetreten. Auf der Jahreshauptversammlung im November 2007 wurden Michael Weiler und Thomas Quix als neue 2. Tambourmajore gewählt. Wir haben uns zu dem Entschluß durchgerungen, zwei 2. Majore zu wählen, damit wir für alle Fälle gewappnet sind und immer auf einen Major zurückgreifen können. Außerdem wurde Michael Weiler als 2. Vorsitzender des Tambourcorps gewählt.

Ein weiterer Höhepunkt im Jahre 2007 war, dass unser Mitglied Dietmar Stammen Schützenkönig in seinem Heimatort Elvekum wurde.
 
Königspaar 2007 / 2008 von Elevkum S.M. Dietmar I und Königin Doris Stammen
 
 
 
Aus Anlass unseres 90-jähriges Jubiläums, dass wir nur intern gefeiert haben, sind wir vom 26. bis 29. Juni 2009 an den Tegernsee gefahren. Leider war das Wetter diesmal nicht so schön. Es hatte vor unserem Besuch schon Wochenlang teilweise heftig geregnet. Auch während unseres Aufenthaltes hat es sehr viel geregnet. Dies hat leider dazu geführt, dass das Waldfest abgesagt werden musste und wir dort nicht unsere Musik zu Gehör bringen konnten. Aber trotz aller widrigen Umstände haben wir wieder einige schöne Tage am Tegernsee verbracht.
 
Da unser Schriftführer Heinz-Peter Schmitz wusste, dass unser 1. Tambourmajor Josef Weiler auf dem Neusser Schützenfest zum letzten Mal als Major auftrat, hat er sich etwas besonderes einfallen lassen. Er hat mit dem WDR in Düsseldorf Kontakt aufgenommen und dafür gesorgt, dass während der Live Fernsehübertragung der großen Königsparade am Schützenfestsonntag ein Interview übertragen wurde, an dem er und Josef Weiler teilgenommen haben. Dieses Interview war ein voller Erfolg und Josef hat sich sehr über diese Überraschung gefreut.
Auf der Jahreshauptversammlung im November 2009 ist unser 1. Tambourmajor und 1. Vorsitzender Josef Weiler nach 30 Dienstjahren von seinen Ämtern zurückgetreten. Er ist wieder als Trommler in die Reihen seiner Kameraden zurückgekehrt.
Wir möchten ihm an dieser Stelle nochmals unseren Dank für seine geleistete Arbeit aussprechen. Er war ein Tambourmajor, der mit Leib und Seele für seinen Verein, dem Tambourcorps „Blüh Auf“ Uedesheim, eingestanden ist.
Seine Nachfolge hat sein Sohn Michael angetreten. Er wurde als neuer 1. Tambourmajor und 1. Vorsitzender gewählt. Thomas Quix, der ja schon 2. Tambourmajor war, wurde als neuer 2. Vorsitzender und Jürgen Rameil als neuer 3. Tambourmajor gewählt.
Im Jahre 2009 konnten wir noch ein besonderes Fest feiern.
Wir haben für unseren Alt-Major Josef Weiler einen Ehrenabend veranstaltet. Geplant haben wir dieses Fest bereits im August 2009. Es ist uns gelungen, sämtliche Vor-bereitungen für dieses Fest geheim zu halten. Zu diesem Ehrenabend haben wir viele Gäste eingeladen, die unseren Major während seiner Amtszeit begleitet haben. Für unsere Freunde vom Musikverein „Lichtenberg“ war es selbstverständlich, diesen Abend musikalisch zu begleiten.
Angefangen hat es mit einer feierlichen Messe in der Pfarrkirche St. Martinus, die von Dr. Dominik Meiering zelebriert wurde.
Die musikalische Untermalung des Gottesdienstes übernahmen unsere Freunde vom Musikverein „Lichtenberg“.
Anschließend sind wir mit klingendem Spiel zum Schützenhaus gezogen, wo ein gemütlicher Abend gefeiert wurde. Im Verlauf des Abends wurde unser Tambourmajor Josef Weiler zum Ehrenmajor ernannt.

 
Josef Weiler wird zum Ehrenmajor ernannt
 
 
Es sei noch zu erwähnen, dass der weibliche Fan-Club unseres Majors an diesem Abend in Uniformen des Tambourcoprs für unseren Josef eine Parade abgehalten hat.
 
 
Josef Weiler Fanclub
 
 
Das Jahr 2011 hat für uns mit einer Überraschung begonnen. Auf dem Familienfest, dass am 22. Januar 2011 stattfand, überreichte uns Wolfgang Veiser eine neue Pauke. Dies sollte u.a. ein Dank dafür sein, dass wir in all den vergangegenen Jahren auf der Edelknabenkrönung kostenlos aufgespielt haben.
Im Jahr 2012 haben unsere Freunde vom Spielmannszug Rottach-Kreuth am Uedesheimer Schützenfest teilgenommen. Sie hatten uns als Gastgeschenk ein paar Fässer Bier vom Brauhaus Tergernsee mitgebracht. Wir haben hin und her überlegt, wie wir diese Fässer in einem gemütlichen Rahmen leeren konnten. Es ist dann die Idee entstanden, ein Oktoberfest zu veranstalten. Wir haben uns am 1. November 2012 bei unserem Freund Willi Schlimgen getroffen und haben dort in „Klein Henn“ unser erstes Oktoberfest gefeiert mit bayerischem Bier und bayerischen Schmankerl.
Das hat uns so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, dass jetzt jedes Jahr zu machen.

2014 sind wir wieder an den Tegernsee gereist und haben dort einige schöne Tage mit unseren Freunden vom Spielmannszug Rottach-Kreuth verbracht. Als Gastgeschenk haben wir eine Anstecknadel mitgenommen, auf der die Wappen des Spielmannszugs Rottach-Kreuth und des Tambourcoprs „Blüh Auf“ Uedesheim zu sehen sind.


Als Gegengeschenk haben wir ein Schnapskarussell und jeder von uns dazu einen kleinen Silberbecher, in dem der Name eingraviert ist, bekommen.

Wir haben in diesem Jahr erstmalig unsere Frauen eingeladen, mit uns das, inzwischen zum dritten Mal stattfindende Oktoberfest, gemeinsam zu feiern. Es war ein sehr schöner Abend.

Am 1. Mai 2015 wurde unser Mitglied Peter Josef van Heese zum zweiten Mal Schützenkönig in Elvekum.


Königspaar 2015 / 2016 von Elevkum S.M. Peter Josef II und Königin Rosemarie van Hesse



Uedesheim im Jahre 2015


Auf der Jahreshauptversammlung im November 2016 erklärte der 2. Vorsitzende und 2. Tambourmajor Thomas Quix, dass er aus beruflichen Gründen seine Ämter, die er 7 Jahre lange bekleidete, niederlegen will. Auch unser Kassierer Walter Pissowotzki legte nach 25 Jahren Kassierertätigkeit sein Amt nieder.
Da uns diese beiden Entscheidungen sehr kurzfristig bekanntgegeben wurden haben wir beschlossen, die Neuwahl des 2. Vorsitzenden und 2. Tambourmajors, sowie die Neuwahl des Kassierers auf einer außerordentlichen Versammlung durchführen. Diese außerordentliche Versammlung hat am 30. Januar 2017 stattgefunden und es wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Als neuer 2. Vorsitzender und 2. Tambourmajor wurde Simon Kamrad und als neuer Kassierer wurde Bodo Urbansky gewählt.

Der Vorstand setzt sich zur Zeit wie folgt zusammen:

   1. Michael Weiler, 1. Vorsitzender und Tambourmajor;
   2. Simon Kamrad, 2. Vorsitzender und 2. Tambourmajor;
   3. Bodo Urbansky, Kassierer;
   4. Johannes Odermatt, Zeugwart und
   5. Heinz-Peter Schmitz, Schriftführer.

Am 1. Mai 2018 wurde unser Mitglied Thomas Quix nach 15 Jahren erneut Schützenkönig in Elvekum. Er bekleidet dort im Verein Einigkeit Elvekum seit dem 22. März 2015 das Amt des 1. Vorsitzenden.


Königspaar 2018 / 2019 von Elevkum S.M. Thomas III und Königin Heike Quix

Im September des gleichen Jahres holte Frank Eggenkämper mit dem 25. Schuß den Königsvogel von der Stange und wurde Schützenkönig von Uedesheim.


Königspaar 2018 / 2019 • S.M. Frank I und Königin Kerstin Eggenkämper



Holztafel gefertigt von Jürgen Urbansky


Wir sind besonders stolz, im Jubiläumsjahr gleich zwei Schützenkönige in den Reihen des Tambourcorps zu haben.

Vom 11. bis 12. Mai 2019 feierten wir im Festzelt auf dem Uedesheimer Kirmesplatz unser 100-jähriges Vereinsjubiläum.
 
 
Als Schirmherrn für unser Fest konnten wir Herrn Domkapitular Dr. Dominik Meiering aus Köln gewinnen. Er hatte als junger Kaplan 1999 in Uedesheim seinen Dienst als Seel-sorger angetreten und im Laufe der Jahre wurde er ein guter Freund des Tambourcorps.
 
 
Das Fest wurde am Samstagnachmittag unter den Klängen des "Freut Euch des Lebens" eingeläutet. Am Abend fand dann der große Jubiläumsball statt. Zur Unterhaltung spielten aus Krefeld-Uerdingen die „Oedingsche Jonges“, aus Köln die „Klüngelköpp“ und aus Uedesheim „D.J. Wolfgang“ auf.
 
 
Der Sonntagmorgen begann mit dem feierlichen Hochamt in der Pfarrkirche St. Martinus. Die Messe wurde von unserem Schirmherrn Dr. Dominik Meiering zelebriert. Ihm zur Seite stand Pfarrer Stephan Berger, der auch als Kaplan in Uedesheim als Seelsorger tätig war und mit dem wir ebenfalls freundschaftlich verbunden sind. Musikalisch wurde die Messe begleitet vom Musikverein Lichtenberg e.V. Anschließend zogen wir zum Ehrenmal wo wir einen Kranz zum Gedenken an die verstorbenen und gefallenen Kameraden des Tambourcorps niederlegten. Im Anschluss daran spielten wir gemeinsam mit dem Musikverein Lichtenberg e.V. den großen Zapfenstreich.
 
Danach zogen wir in das Festzelt, in dem wir unseren Festkommers und musikalischen Frühschoppen abhielten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte auch hier der Musik-verein Lichtenberg e.V.
 
 
Zuerst begrüßte unser Tambourmajor Michael Weiler die amtierenden Majestäten Frank I Eggenkämper mit seiner Königin Kerstin aus Uedesheim und Thomas III Quix mit seiner Königin Heike aus Elvekum, sowie die aktiven und passiven Mitglieder des Vereins.
 
 
Sodann begrüßte er die zahlreichen Gäste.
 
 
Es handelte sich dabei um den stellvertretenden Bürgermeister Sven Schümann sowie Abordnungen des Neusser Jägercorps, der St. Andreas Schützenbruderschaft Norf e.V., des Jägerkorps Norf, des Bürger-Schützenvereins Grimlinghausen, des Grenadierkorps Grimlinghausen, des Vereins Einigkeit Elvekum, der St. Peter Schützenbruderschaft 1908 Allerheiligen e.V., des Grenadiercorps Allerheiligen, des Bürger-Schützenvereins Uedesheim, der Freiwilligen Feuerwehr Uedesheim und des Sportvereins Uedesheim.
 
Ein besonderer Gruß galt dem Spielmannszug Rottach-Kreuth am Tegernsee, den Goaßlschnalzer aus Rottach-Kreuth und dem Musikverein Lichtenberg e.V.
 
 
Im Anschluss daran begrüßte er die Kommunal-Politiker sowie die Freunde und Gönner des Tambourcorps sowie alle anwesenden Schützen im Festzelt.
 
 
Danach hielt unser Schirmherr Dr. Dominik Meiering eine spritzige aber auch ergreifende Festansprache.



Domkapitular Dr. Dominik Meiering


 
 
 
Auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Neuss, Herr Sven Schümann, hielt eine Festrede.
 
 
Während des Festkommerses durften wir viele Gratulationen und Geschenke in Empfang nehmen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.
 
 
Für das Geschenk von unseren Damen möchten wir uns an dieser Stelle ebenfalls herzlich bedanken. Begleitet von einer Rede, diese wurde gehalten von Michaela Schenker, wurde uns ein Service, auf dem das Vereinswappen abgebildet ist, überreicht.




                                                                                                                                           Die Damen des Tambourcorps überreichen ihr Geschenk




Am Nachmittag fand dann der Festzug durch den Ort statt.



Foto: D. Staniek




 
 
 
 
 
Am Festzug nahmen, soweit vorhanden, natürlich alle in ihren herrlichen Uniformen, teil:

 
 
a) der gesamte Uedesheimer Bürger-Schützen-Verein mit allen Formationen,

 
 
b) Gastzüge aus Norf und Elvekum,

 
 
c) die Musikkapelle Lichtenberg e.V. aus Morsbach, (mit dieser Kapelle treten wir seit 1993 gemeinsam beim Neusser Schützenfest an)

 
 
d) die Musikkapelle "Frohsinn" Norf e.V., sowie

 
 
e) Folgende Klangkörper:

 
 
01. Neusser Tambourcorps "In Treue fest 1968" Neuss,
 
02. Tambourcorps "Rosellerheide 1906",
 
03. Neusser Regiments- und Bundestambourcorps "Novesia 1912“,
 
04. Tambourcorps "Frei weg 1920" Neuss-Grimlinghausen,
 
05. Tambourcorps "Feste Zons 1924",
 
06. „Bundestambourcorps 1887 Stürzelberg“,
 
07. „Fanfarencorps Neuss-Uedesheim 2016“
 
08. „Spielmannszug Rottach-Kreuth am Tegernsee“

 
 
 
Es war für uns eine große Freude, dass so viele Klangkörper den Weg zu uns gefunden hatten. Ganz besonders haben wir uns über die Anwesenheit des Spielmannszuges Rottach-Kreuth gefreut.
 
Der Spielmannszug hatte noch eine besondere Überraschung für uns. Sie waren nicht alleine gekommen, sondern hatten auch noch die Goaßlschnalzer aus Rottach-Kreuth im Gepäck.
 
Diese haben am Samstagabend sowie beim Festkommers am Sonntagmorgen und beim Festumzug kräftig die Geißeln (Peitschen) schnalzen lassen.


Spielmannszug Rottach-Kreuth





 Goaßlschnalzer aus Rottach-Kreuth




Goaßlschnalzer aus Rottach-Kreuth


 
 
 
Nach dem Umzug war dann noch ein gemütliches Beisammensein im Festzelt. Zur Unterhaltung spielte der Musikverein Lichtenberg e.V. aus Morsbach auf.




Musikverein Lichtenberg e.V. aus Morsbach


 
Den Sonntagabend ließen wir dann mit musikalischer Unterstützung von D.J. Wolfgang aus Uedesheim langsam ausklingen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns geholfen haben, dieses herrliche Fest stattfinden zu lassen.

Ein weiterer Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr fand auf dem Elvekumer Schützenfest statt. Beim musikalischen Frühschoppen am Sonntagmorgen im Festzelt wurde uns vom Verein Einigkeit Elvekum eine neue Pauke überreicht.





Über dieses Geschenk haben wir uns sehr gefreut und der Verein Einigkeit Elvekum hat uns mit diesem Geschenk eine große Freude bereitet.
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